„… lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat …“ so steht es in der Bibel (Eph. 5,2) In Liebe leben, ich bin ganz ehrlich, wenn ich morgens aufstehe, springe ich nicht jeden Tag freudig aus dem Bett, kann es kaum erwarten auf meine Arbeitsstelle zu fahren, mich durch den ersten Stapeldienstlicher Nachrichten zu arbeiten …
Und ich kann es natürlich auch kaum erwarten, meine Kinder zu wecken, wenn ich morgens selbst von drei Weckern mühevoll aus dem Bett geholt werden musste. Ich freue mich dann schon auf die entspannte Zeit am Frühstückstisch: „Ach übrigens, du musst noch meine letzte Klassenarbeit unterschreiben, die Note ist nicht so wichtig … und ich brauch noch 50 Euro für die Exkursion nächste Woche, die muss ich heute abgeben!“ Vielleicht gefällt dann noch meiner jüngsten Tochter ihr bereitgelegtes Outfit nicht! Und weil ich ihr Lieblingsshirt einfach in die Wäsche getan habe, steht sie jetzt ohne passende Klamotten da! Es wird zwar von der Zeit her langsam knapp, aber egal, sie zieht sich einmal komplett um! – Ich erspare euch weitere Beispiele/Dialoge und ihr versteht glaube ich meine Intention!?
Nicht falsch verstehen! Ich habe echt tolle Kinder, die mir wahnsinnig am Herzen liegen und auch einen echt coolen Job! Trotzdem beginnen meine Tage nicht immer voller Liebe! Anders sieht es vielleicht aus, wenn wir morgens alle zeitig aufstehen, um in den langersehnten Urlaub durchzustarten!
ABER bei Gott ist das anders! Und man sagt bekanntlich, die wichtigen Dinge kommen immer nach dem ABER, also … … bei Gott hat man jeden Tag das Gefühl, ihm wird es nie zu viel mit uns und er begegnet mir immer in entspannter Urlaubsstimmung. Ich möchte hier keinen Schönwetterglauben vermitteln, aber das ewige Leben aus eigener Kraft zu verdienen schafft niemand! Deshalb kam schon Luther zu der Erkenntnis „Sola Gracia“ – „Allein durch Gnade“ können wir gerettet werden! Wir erleben denke ich persönlich, dass uns oft die Geduld fehlt oder uns Situationen auf dem falschen Fuß erwischen! Gott ist anders, er hätte wahrscheinlich viel öfter Grund genervt, enttäuscht oder sogar böse auf unser Verhalten zu reagieren. Doch stattdessen kam Gott in Jesus zu uns auf die Erde. Voller Liebe starb er schuldlos, für unsere Schuld am Kreuz auf Golgatha! Weil Christus uns liebt, dürfen wir von dieser Liebe weitergeben. In seiner Liebe verkündigen! Das Evangelium weitersagen, wenn nötig auch mit Worten!
Für mich bedeutet deshalb in Liebe verkündigen, gerade das dienende Verständnis („Diakonie“) im Christsein zu vermitteln! Es geht um den Dienst am Nächsten, nicht nur in der ersten Reihe oder mit besonderen Gaben zu dienen, wie z. B. Musik oder Verkündigung. Auch die Aufgaben im Hintergrund sind nicht weniger wichtig, hier nur ein paar Beispiele: Räume sauber halten, Toilette putzen oder die Pizza zubereiten.
Als EC wollen wir jungen Menschen das unverdiente Geschenk Gottes für uns nahebringen. Wir laden ein, zu einem Leben „Entschieden für Christus“!
Euer Christoph
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MitLeid: Leid – sehen wir in unserer Welt und du in deinem Alltag schon genug, oder?!
Wo ist Gott in diesem Leid? Sieht er uns leiden? Kümmert es ihn überhaupt? Leidet er vielleicht sogar mit? Und wie sieht es eigentlich mit unserem Mitleid für unsere Mitmenschen aus? All das sind Fragen, denen wir auf den Grund gehen wollen.
Und DU kannst dabei sein.Komm vorbei, sei live in Halle mit am Start oder schalte dich von zuhause aus zu und feiere mit uns Jugendgottesdienst.
Ich durfte im letzten Jahr zweimal eindrucksvolle Darbietungen zum Thema Liebe besuchen. Zunächst waren wir in einer Umsetzung von Romeo und Julia als Musical. Im Dezember besuchten wir dann die Grand Show „Falling in Love“ am Friedrichstadtpalast Berlin!
Romeo und Julia ist für die meisten sicher schon Pflichtlektüre in der Schule gewesen. In dem klassischen Drama geht es um die verbotene Liebe zwischen einem jungen Paar, deren Familien in einer generationsüberdauernden Fehde stecken. Romeo und Julia aber haben sich gesehen und verliebt. In aller Heimlichkeit suchen sie nach Wegen zueinander, überwinden Grenzen und suchen nach einem Ausweg, einem Neuanfang, wo man sie endlich in Liebe lieben lässt!
Was hindert die beiden, lässt ihre Liebe nicht zu? Sie haben kein Problem miteinander und doch geht alles schief was schiefgehen kann. Viel Drama und Blut ist notwendig, bevor letztlich die Verantwortlichen zum Umdenken kommen. Die Versöhnung der Familien kommt für Romeo und Julia zu spät! Beide begehen letztlich Selbstmord in der Annahme bzw. Gewissheit das Gegenüber ist bereits tot.
Bei „Falling in Love“ geht es weniger dramatisch zu, obwohl der Druck auf den männlichen Hauptdarsteller ihn dazu bringen soll, sich ebenfalls für eine Seite zu entscheiden. Doch statt einer Entscheidung für ein Temperament (hier als Farben dargestellt), bringt das verliebte Paar die Unterschiedlichkeiten zusammen. Plötzlich vermischen sie die Farben und gemeinsam gestalten die „Temperamente“ ihre neue und bessere Welt, für ein friedliches Miteinander!
Die Liebe ist in beiden Geschichten der Schlüssel, sie sind zweifelsohne außergewöhnlich und besonders! Aber in der Bibel gibt es die einmalige weltverändernde Geschichte, die jedes romantische Drama in den Schatten stellt, in Johannes 3, Vers 16 heißt es: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab!“ Gott ist für uns Menschen, für unsere Welt nichts zu schade. Er schickte Jesus, der als Erlöser der Welt freiwillig und schuldlos in den Tod ging. Nur so konnte er ein für alle Mal die Grenze zwischen sich und uns schuldigen Menschen überwinden. Jesus blieb nicht tot, sondern durch seine Auferstehung dürfen wir uns zu ihm bekennen und Gottes Einladung zum ewigen Leben annehmen.
Die Liebe ist also der Schlüssel Gottes zu uns Menschen, und aus dieser Liebe heraus dürfen wir auch anderen Menschen liebevoll begegnen. Im EC-Verband Sachsen-Anhalt gibt es unterschiedliche Formate und Angebote für junge Menschen, aber gleichermaßen wollen sie doch immer wieder auf diese Liebe Gottes zu uns Menschen hinweisen.
„Lieben lassen“ – das heißt aber auch, das Liebesangebot anzunehmen! Dies können wir, indem wir uns für ein Leben mit Jesus entscheiden. Deshalb lade ich euch auch mit dieser Ausgabe des Blickpunktes wieder ein zu einem Leben „Entschieden für Christus“ und vielleicht auch als Mitglied im EC-Verband!
Euer Christoph
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Allianzgebetswoche kennt nicht jeder. Das wollen wir am Freitag Abend ändern. Mit Lorenzo di Martino kommt ein HipHop Künstler mit einer bewegten Geschichte und einem Löwenherz. Wir wollen gemeinsam eine gute Zeit gestalten und für 4€ (inkl. Getränk und Snack) seid ihr und eure Freunde dabei.
Haltet euch also den 19.01.2024 frei und plant, wie ihr an diesem Abend nach Dessau gelangt. Sollte ein Rückweg am Abend nicht möglich sind, bekommen wir ein Schlafsacklager in der LKG hin. Also .. eure Chance auf einen großartigen Abend
Weiter Informationen bekommt ihr bei Christoph Müller oder Annemarie Klemm
„Dem Straßenverlauf 52 Kilometer folgen!“ oder „Nehmen sie im Kreisverkehr die zweite Ausfahrt.“, „Wenn möglich bitte wenden!“ oder aber „Sie haben ihr Ziel erreicht!“
Kennt ihr diese Ansagen? Bestimmt!
Jeder hat sich heutzutage doch schon mal mit Navi/Handy zu irgendeiner Adresse lotsen lassen. Mit einem konkreten Ziel vor Augen mache ich mich auf den Weg, nehme Umwege in Kauf, aber verliere trotzdem das Ziel nicht aus den Augen. Ich investiere in konkrete Schritte! Wie könnte das aussehen? Es kann ganz praktisch sein, indem ich tatsächlich gehe oder fahre! Konkrete Schritte können aber eben auch ein Anruf oder eine Whatsapp sein. Velleicht sogar ein Brief, um eine eigeschlafene Freundschaft wiederzubeleben oder eine kleine Überraschung zu verschicken. Und wenn ich in die verkehrte Richtung unterwegs bin und dies bemerke, dann habe ich die Möglichkeit, die Richtung zu ändern und so das Ziel wieder vor Augen zu bekommen.
Konkrete Schritte gehe ich aber auch bei der Anmeldung zum Musikunterricht, wenn ich ein Instrument lernen möchte. Oder bei einer Fahrschule, um anschließend Auto, Motorrad oder vielleicht sogar Bus oder Flugzeug führen zu können! Vielleicht zu hoch gesteckt? Einen Pilotenschein? Ernsthaft? Klar, wie realistisch ist es mal einen Airbus fliegen zu können? Aber wenn mein beruflicher Wunsch dahin gehen soll, überlege ich mir notwendige Schritte. Vielleicht gibt es einen Sportflugplatz in der Nähe und einen Segelflugverein. Ich mache mir Gedanken darüber, was es kostet und wie ich es finanzieren könnte. Muss ein nächster Schritt erst mal ein Sparplan sein? Ziele können herausfordernd sein und einen langen Atem von uns verlangen. Manchmal müssen wir uns in Geduld üben oder eigene Grenzen überwinden. Manchmal braucht es Beständigkeit und Fleiß, um an einer Sache dran zu bleiben! Zu trainieren und zu üben. Um sich sportlich zu verbessern oder ein neues Musikstück zu lernen.
Im Blick auf unseren christlichen Glauben gibt es auch konkrete Schritte – nicht, um ein besserer Christ zu sein, sondern um in unsere Beziehung zu Gott zu investieren! „Wer die Hand an den Pflug legt und zurückschaut, der eignet sich nicht für das Reich Gottes.“ So heißt es hier in der Bibel (Lk. 9, 62)! Aber was heißt das für mich konkret? Gott möchte, dass ich meinen Blick vorwärts richte! Als Christen haben wir ein großes Ziel vor Augen! Das ist das ewige Leben bei Gott, ohne Krankheit, Streit und Traurigkeit. Der Weg dazu heißt Jesus Christus und sein stellvertretender Tod am Kreuz eröffnet uns diesen Zugang.
Lernen wir Jesus jeden Tag ein Stückchen besser kennen, fragen danach, wie er in unserer Lebenssituation handeln würde. Die Antworten finden wir beim Lesen in der Bibel, im Gebet und im Gespräch mit anderen Christen. Als EC wollen wir dies mit unseren Angeboten jungen Menschen zugänglich machen, Ansprechpartner und Wegbegleiter sein. Wir laden ein, zu einem Leben „Entschieden für Christus“! Euer Christoph
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Kenn ihr „Stille Post“? Jemand flüstert einen Begriff oder Satz ins Ohr seines Sitznachbarn und dieser gibt dann das Gehörte an den Nächsten im Kreis weiter. Der letzte Mitspieler vor dem Sender gibt dann laut wieder, was bei ihm angekommen ist. Bei diesem Spiel kommen oft spannende, lustige und überraschende Antworten heraus.
Warum erzähle ich euch davon? Das Spiel gewinnt durch Fehler beim Hören! Wenn es aber um das Evangelium geht, ist es besonders wichtig, dass die Informationsweitergabe ohne Fehler abläuft. Die gute Botschaft von Jesus Christus soll direkt und unverfälscht ankommen. Und für uns als Christen ist genau dies möglich, wir erzählen anderen von unserem Glauben, unserer Beziehung zu Jesus. Nicht aus zweiter oder dritter Hand, wie es für andere ist oder sein könnte, sondern so wie ich es selbst erlebt habe, sozusagen meine christliche Biografie. So ausdrucksstark wie über die eigenen Erlebnisse kann ich sonst kaum sprechen. Wenn ich beispielsweise an die Geburt meiner Kinder denke, so könnte ich euch zwar davon erzählen und meine Gefühle, Beobachtungen und Erlebnisse aufs Ausführlichste beschreiben. Berichtet ihr jedoch später einem Anderen davon, muss dies immer hinter meiner ursprünglichen Erzählung zurückbleiben.
Kommunizieren bedeutet vom Wortstamm her „mitteilen, gemeinschaftlich tun, sich verständigen“. So erfolgt Kommunikation grundsätzlich auf verschiedenen Ebenen, bspw. sprechen, zeigen, beschreiben und/oder gestalten. Es bedeutet Informationsaustausch zwischen Sender und Empfänger. Ein großer Anteil der Kommunikation erfolgt tatsächlich sogar indirekt, das heißt, Verhalten, Mimik, Gestik, Stimmlage und Lautstärke beeinflussen das Gesagte und wirken zusammengenommen stärker als die gesprochenen Worte.
Eine Hürde der Kommunikation ist das Verständnis der Sprache. Vielleicht kennt ihr diese Situation im Auslandsurlaub, wenn ihr versucht euch mitzuteilen oder eine Frage zu stellen. In unserem letzten Sommerurlaub waren wir auf Korsika unterwegs. Die Verständigung war teilweise nur auf Französisch möglich und fehlende Vokabeln behinderten unsere Kommunikation.
Evangelium kommunizieren setzt also voraus, dass das Gegenüber meine Sprache verstehen kann. Für Missionare im Ausland ist deshalb das Erlernen der Landessprache eine wichtige Lektion. Aber auch hierzulande spielt die Sprache eine wichtige Rolle, oft ist unsere „christliche“ Sprache für Außenstehende schwer verständlich. Finden wir also immer wieder relevante und verständliche Worte für Gottes Liebe zu jedem einzelnen Menschen.
Aber nicht nur mit Worten, sondern mit unserem ganzen Leben können wir Menschen darauf aufmerksam machen, im Großen wie im Kleinen! Seit kurzem ist die Real-Life-Doku über das Leben und Sterben von Philipp Mickenbecker erschienen. Ich habe sie am vergangenen Wochenende angeschaut und sein Beispiel hat mich erneut sehr bewegt.
Lasst uns mit einem Leben „Entschieden für Christus“ Wegweiser auf Jesus sein! Euer Christoph
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Was willst du das ich dir tue?“ fragt Jesus den blinden Bettler. Wir fragen uns an dieser Stelle vielleicht, „ist das nicht offensichtlich?!“ Jesus sieht seine Blindheit, trotzdem scheint es ihm wichtig, dass der Blinde seinen Wunsch benennt? Jede und jeder von uns hat Bedürfnisse, viele davon können wir sicher klar formulieren. Manchmal tun wir uns jedoch schwer, den persönlichen Bedarf in Worte zu packen.
Bedarf bedeutet also grundsätzlich, es fehlt etwas … mir fehlt etwas! Ich rede also von einem Mangel.
Wenn du schon einmal was vom amerikanischen Psychologen Maslow gehört hast, kennst du sicher auch die Darstellung der sogenannten Bedürfnispyramide. Wenn nicht, hast du vielleicht gerade einen Wissensbedarf?! Keine Angst, ich versuche mich jetzt nicht in psychologischen Erklärungen. Nur so viel: die Bedürfnispyramide ist in unterschiedlichen Ebenen aufgebaut. Es gibt „unten“ in der Pyramide physiologische Grundbedürfnisse, wie z. B. Luft, Essen, Trinken. Gefolgt von Sicherheits- und sozialen Bedürfnissen. In der Pyramidenspitze sitzen dann die Individualbedürfnisse und die Selbstverwirklichung, sogenannte Wachstumsbedürfnisse.
Die Bedürfnispyramide entspringt der Theorie, dass viele Bedürfnisse überhaupt erst entstehen können, wenn andere (grundlegendere) Bedürfnisse vollständig befriedigt sind. Vereinfacht ausgedrückt: wenn ich noch irgendwelche Grundbedürfnisse verspüre, kann ich mich gar nicht um meine Wachstumsbedürfnisse kümmern bzw. habe diese erst gar nicht. Wenn ich täglich um mein „Überleben“ kämpfen muss, sind mir die aktuell angesagten Serien auf Netflix egal. Ein wirkliches Gefühl von Hunger kennen wir in Deutschland höchstens kurzfristig und nicht existenziell. Das Grundbedürfnis nach Sicherheit empfinden viele durch den nahen Ukrainekrieg aktuell bedroht, soziale Bedürfnisse stehen da eher hinten an.
Im Blick auf unser Jahresthema Neugründung/Neubelebung stellt sich ebenfalls die Frage nach dem Bedarf. Dieser Bedarf nach einem neuen oder neubelebten Angebot ergibt sich daraus, jungen Menschen von Jesus und seiner lebensrettenden Botschaft erzählen zu können. Im Rahmen unserer Angebote werden somit zunächst oft Grundbedürfnisse gestillt. Eine gemeinsame Mahlzeit bedient sowohl körperliche als auch soziale Bedürfnisse. Anschließend kann man dann vielleicht aufnahmefähiger für die Fragen nach dem Sinn des Lebens und Gottes Geschenk an uns sein! Und Bezugspersonen in unseren Angeboten können nicht nur prägen, sondern geben auch Sicherheit.
Wenn wir neue Dinge ausprobieren, zeigen sich oft Potenziale oder es entwickeln sich Chancen daraus. So finden sich Menschen in unseren Kreisen und Angeboten, entweder als Vorbilder, Freunde und/oder Bezugspersonen, die sich als Potenziale erweisen. Aber auch ein robuster Fahrradanhänger und die Ausstattung für ein mobiles Straßen-Café sind Potenziale, die beispielsweise neue Kontakte und die Etablierung alternativer Standorte ermöglichen können.
Als EC-Verband in Sachsen-Anhalt haben wir uns deshalb der Vision von Neugründung/Neubelebung verschrieben und wollen auch dort wieder auf ein Leben „Entschieden für Christus“ hinweisen, wo es aktuell niemand tut. Euer Christoph
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Es war richtig was los, auf der HALTESTELLE 23 in Bergwitz und über 200 Leute haben eine richtig gute Zeit mit wertvollen Inputs, witzigen Episoden, cooler Musik, durchwachsenen aber letztlich voll passendem Wetter in einer faszinierenden Stimmung erlebt. Überzeug dich selbst:
Und notiere dir den Termin der HALTESTELLE 24: 31. Mai bis 02. Juni 2024 – in Bergwitz, wo denn auch sonst?!
„Besser zusammen“ ist das aktuelle Motto im deutschen EC-Verband! Gemeinsam schaffen wir Dinge, die für einen allein unmöglich sind – einer ist für den anderen da! Vielleicht habt ihr aber auch schon einmal diese Definition gehört: „TEAM – Toll Ein, Anderer Macht‘s!“ Da geht es nicht ums gemeinsame Tun, sondern wahrscheinlich darum, eine unliebsame Aufgabe jemandem überzuhelfen. Vielleicht steht man damit tatsächlich im Moment besser da, aber auf Dauer bringt es nichts! Irgendwann kommt man dann doch an einen Punkt, wo man selbst Hilfe braucht. Und dann steht man alleine da!
Henry Ford wird wir folgt zitiert:
„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten führt zum Erfolg„
Dieser bekannte Satz steht für eine Entwicklung, häufig wird er gerade bei Veränderungsprozessen in der Arbeitswelt herangezogen. Klar, als einer der Vorreiter der industriellen Revolution steht sein Name bis heute für Fortschritt! Was ich davon lernen möchte ist dieser Dreiklang den er beschreibt.
In unseren Kreisen kommen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zusammen, im Idealfall nicht nur einmal! Warum kommen sie zu uns? Was macht unsere Angebote aus? Weshalb bleiben wir in unseren Veranstaltungen nicht allein?
Es ist gut, wenn wir zusammenbleiben, weil die Leute cool sind, die wir treffen! Oder schmeckt einfach das Essen und Trinken besser?! Vielleicht ist es auch gemeinsam daddeln, kickern oder chillen zu können. Man könnte auch sagen: „Wir sind gekommen um zu bleiben!“
Jetzt sind wir zusammen. Kann doch alles so bleiben wie es ist, oder? Nein, natürlich nicht! „Zusammenarbeiten führt zum Erfolg.“ Das meint für mich, als Gruppe nicht nur die Gemeinschaft zu genießen. Unser „Christsein/ Christwerden“ lebt davon, Jesus (immer mehr) kennen zu lernen. Im Zusammenarbeiten hören und besprechen wir Gottes Wort, loben ihn mit singen, musizieren und tanzen! Das ist unser Erfolg – nicht Gemeinderäume zu füllen, sondern junge Menschen in ein Leben mit Jesus zu führen!
Unsere Kreise und Veranstaltungen leben davon, dass sich junge Menschen treffen! Es kommen im Idealfall immer wieder neue Besucher hinzu. Aber genauso normal ist es, wenn unsere Angebote irgendwann wieder verlassen werden. Jeder Mensch bringt eine eigene Persönlichkeit mit. Und so verändern sich auch die Gruppen. Es werden Angebote wieder belebt oder etwas völlig Neues entsteht!
Wenn wir die Teilnehmenden als Team betrachten, erkennen wir: jede und jeder hat ihren bzw. seinen Platz in unseren Kreisen. Die Gruppen leben eben gerade von dieser Vielfalt. Für erfolgreiche Teams stehen in der Regel zwei wesentliche Komponenten, Beständigkeit und Veränderung! Beides hat seine Berechtigung. Beständigkeit trägt im Erfolg und auch über manche Schwächen hinweg. Es heißt zwar: „Never change a running system“, aber Veränderung bietet uns wiederum die Chance zur Erneuerung. Schwächen können ausgeglichen werden und wir können auch in Zukunft junge Menschen auf ein Leben „Entschieden für Christus“ hinweisen!
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Alles wird NEU. Dies dürfen wir beim ECSA seit einem Jahr sehr stark spüren. Ein neuer Inspektor wurde beim GVSA gewählt, somit haben wir ein Neues Vorstandsmitglied bekommen. Unsere Website wurde vollkommen erneuert und dem neuem Corporate Design angepasst. Auf der Vorstandsklausur hat der Vorstand eine neue Vision für die kommenden Jahre erstellt. Jetzt beginnt wieder etwas Neues im ECSA. Der Vorstand hat in seiner letzten Sitzung Annemarie Klemm als neue Jugendbildungsreferentin berufen.
„Ich bin Annemarie Klemm und ich darf ab September bei euch im ECSA als Jugendbildungsreferentin arbeiten. Ich freue mich sehr darauf, euch alle kennenzulernen und mit euch für Jesus unterwegs zu sein. Mein Herz brennt dafür, jungen Menschen von Jesus zu erzählen und darüber ins Gespräch zu kommen, wie Glaube alltagsrelevant werden kann. Ursprünglich komme ich aus dem Erzgebirge. Seit drei Jahren lebe ich in Wuppertal, weil ich an der Evangelistenschule Johanneum meine Ausbildung zum Hauptamtlichen Verkündigungsdienst gemacht habe. Nun freue ich mich darauf wieder „zurück in den Osten“ zu gehen und bin gespannt, was Jesus mit Sachsen-Anhalt, dem ECSA und mir vorhat. Bis Bald, eure Annemarie„