Manch einer sagt vielleicht, wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen! Aber haben nicht viele großartige Erfindungen und Entwicklungen ihren Ursprung in einer Idee, einem Traum oder einer wunschhaften Vorstellung gefunden?! Wo liegt der Unterschied zwischen Phantasie und Vision? Eine Phantasie bleibt es solange sich kein Realitätsbezug herstellen lässt. Eine Vision zu haben bedeutet für mich, nach einem Weg zu suchen, damit aus Phantasie Wirklichkeit werden kann. Aus der Vision, etwas bildlich festzuhalten, wurde zunächst Höhlenmalerei. Einfarbige Bilder wurden später bunt und gleichzeitig detaillierter! Für lange Zeit war nichts anderes vorstellbar, Bilder entstehen nur manuell durch Malerei. Die Vision etwas reproduzieren zu können, führte zunächst zur Entwicklung des Drucks von Buchstaben, dann auch von Bildern.
Die analoge Fotografie wurde von der digitalen Fotografie fast vollständig abgelöst. Und während man Bilder als Papierabdruck mit der Post verschicken musste, laden wir heute ganze Bilderfolgen, auch Video genannt, in Bruchteilen von Sekunden hoch und machen sie innerhalb kürzester Zeit weltweit verfügbar. Ein zukünftiges Bild vor Augen haben – eine Vision von EC-Kreisen! Dazu trafen wir uns als Vorstand im Januar dieses Jahres. Nach Impulsen von Christoph Müller und Benjamin Rönsch setzten wir uns zunächst mit eigenen Haltungen, Wünschen und Vorstellungen auseinander. So entstand eine Vision, deren Erstentwurf so lautet:
Das Fundament des EC Sachsen-Anhalt als Gemeinschaft junger Menschen ist die ganzheitliche und lebendige Beziehung zu Jesus Christus als Erlöser und Herrn, den sie authentisch für andere Menschen sichtbar bezeugen. Als Verband bietet er ein geistliches Zuhause, in dem man sich angenommen und geliebt fühlen kann. Er ermutigt und unterstützt, sich mit eigenen Gaben in der örtlichen und verbandsweiten Kinder- und Jugendarbeit einzusetzen und Gottes Wort leidenschaftlich zu verkündigen. Der EC-Verband möchte bestehende Kreise beleben, neue Formate erproben und Neugründungen von Gruppen initiieren.
Wir möchten als Verband den Rahmen und die Möglichkeit geben, eure Vorstellung von Gemeinde einzubringen, zu gestalten und zu leben. Christsein bedeutet, das Wunder der Liebe Gottes zu uns Menschen anzunehmen und weiterzugeben. Im Rahmen unserer EC-Kreise können wir einerseits selbst Anteil nehmen, andererseits gern auch andere dazu einladen! Wir bieten eine offene Willkommensstruktur, so dass junge Menschen zu uns kommen können. Wir nehmen andere an und grenzen niemanden aus. Wir befähigen und bevormunden nicht. Wir fördern eine lebendige, selbstständige Gottesbeziehung. Deshalb teilen wir Alltag miteinander, können zusammen essen, lachen und traurig sein. Wir können miteinander feiern, denn Gottesdienst ist Party für Jesus! Lobpreis und das Hören auf Gottes Wort gehören genauso dazu wie Gebet und Seelsorge!
Mit der EC-App bieten wir EC-Arbeiten eine Plattform zum Connecten, Planen und Informieren und mehr….
Connecten: Im integrierten Chat kannst Du Einzel- aber auch Gruppenchats starten. Du kannst Bilder, Videos, ein Event, Deinen Standort teilen und sogar eine EC-Gruppe bzw. einen Pfadfinderstamm „empfehlen“.
Planen: Über die Webplattform kannst Du als Admin Termine und Veranstaltungen eintragen, die dann im Info-Bereich angezeigt werden. Dort kann man sich die Termine in den eigenen Handykalender übernehmen.
Informieren: Im Infobereich kannst Du aktuelle News einstellen, Gebetsanliegen teilen oder kleine Umfragen erstellen. In der Toolbox kannst Du wichtige Links zu Webseiten, Clouds oder anderen nützlichen Plattformen einbinden, damit die Leute an Deinem Ort alles direkt erreichen können.
Die EC-App ist für jeden ECler, aber auch für Leute, die den EC kennenlernen wollen. So gibt es eine Deutschlandkarte, auf der alle EC-Kreise, Landesverbände und auch Pfadfinderstämme dargestellt sind.
Über „Suche/Biete“ kannst Du Kleinanzeigen aufgeben. Von „Wohnung gesucht“ bis „biete Mitarbeit an“ ist alles möglich!
Bist Du neugierig geworden? Dann lad Dir die EC-App herunter. Es gibt die App für Apple und Android in den jeweiligen App-Stores. Du kannst entweder die QR-Codes scannen oder nach „EC Verband“ suchen.
Du liebst es, wenn andere groß rauskommen, ermutigt werden, in ihrer Persönlichkeit und Glauben wachsen sowie ihr Potenzial entfalten? Dann kann ONE2ONE das richtige Seminar für dich sein. Das Mentoring-Seminar vermittelt wichtige Grundlagen sowie viele kreative Methoden für jede Form von Begleitung.
Referent: Bernd Pfalzer / Referent für Beratung & Begleitung vom Dt. EC Verband in Kassel
Für die Veranstaltung wurde eine Frist zur Erreichung der Mindestanzahl TN festgelegt, aber es wurde kein Wert angegeben.
Thema: Geistliche Ausrichtung – „Nicht nur wir, sondern Gott!“
Es ist mal wieder so weit, das neue Jahr hat begonnen, die guten Vorsätze sind gefasst? Oder vom letzten Jahr nach unten korrigiert?! Warum nimmt man eigentlich gute Vorsätze auf sich? Warum steckt man sich herausfordernde Ziele oder sagt: „Challenge accepted!“ besonders häufig am Anfang eines neuen Jahres? Möchten wir den Schwung des neuen Jahres nutzen und uns dran hängen?! Aber wie oft bremsen uns im Alltag des neuen Jahres die alten Probleme und aus guten Vorsätzen werden gescheiterte Versuche…?
Wir wollen etwas verändern, uns bewegen, schön und gut, aber wohin soll denn die Reise gehen? Welche Richtung, welche Ausrichtung, fassen wir ins Auge? Habe ich mir ein Ziel gesetzt, mache ich mich auf den Weg, über Berge und durch Täler. Wenn ich dann zeitweise mein Ziel nicht im Blick habe, dann ist es besonders wichtig, die Richtung beizubehalten. Mit der falschen Ausrichtung geht es leicht am Ziel vorbei und man merkt es vielleicht nicht mal.
Wenn ich mir persönliche Ziele setze, dann habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich diese eher erreiche, wenn ich damit nicht allein bleibe. Ich erzähle Anderen von meinen Plänen, lasse mich motivieren oder auf dem Weg begleiten. Und ich tue gut daran, hier Gott nicht aus dem Blick zu verlieren. Er ist kein pauschaler Wunscherfüller oder Erfolgsgarant, aber der Wegbegleiter, der mir Fähigkeiten und Grenzen aufzeigen kann. Und er lässt mich auch beim Scheitern nicht im Stich, will trösten, aufbauen und neu motivieren.
Aber was hat das Ganze mit geistlicher Ausrichtung zu tun und worum geht es dabei? Im Duden steht: „Geistlich“ bezieht sich auf die Religion, den kirchlichen und gottesdienstlichen Bereich betreffend! Und in Verbindung mit Ausrichtung ergibt sich dann der Blick auf die religiösen Ziele, den Zweck unserer gemeindlichen Veranstaltungen. Also welcher Botschaft, welchem Zweck dient das Angebot?
Die Ausrichtung unserer christlichen Arbeit im EC und anderen Werken orientiert sich an Gottes Auftrag für seine Nachfolger. Dieser sogenannte Missionsauftrag steht in Matthäus 28 Vers 19ff: „So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe.“
Soweit der Auftrag:
„Macht zu Jüngern alle Völker“, für die Nachfolge Jesu gibt es keine Ausschlusskriterien!
„Tauft sie auf den Namen“ des dreieinigen Gottes, Zugehörigkeit/ Verbindlichkeit gibt ein Zuhause!
„Lehrt sie alles halten“, Bildung und Befähigung schafft Wissen und Unabhängigkeit!
Und verbunden mit diesem Auftrag gab Jesus seinen Jüngern auch ein Versprechen, was bis heute gilt: „Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“ (Mt. 28,20)
Gott baut an seinem Reich, auch wenn er uns dafür nicht bräuchte, nimmt er uns mit hinein in seine Pläne und Ideen. Er lädt uns ein zu einem Leben „Entschieden für Christus“!
Mit dabei: Tracy Halstead (Referentin beim GVSA e.V. Altmark Ost) Benjamin Rönsch (Jugendreferent ECSA e.V.) Liveband u.v.m. Fragen? Dann melde dich unter: info@ecsa.de oder christian.fiedelak@ecsa.de
Termine:
28. Januar 18:30 Uhr – Lossa
30. Januar 18:30 Uhr – Magdeburg (Burchardstraße 20, 39114 Magdeburg)
„Es gibt Tage da verliert man und dann gibt es Tage da gewinnen die Anderen!“ Manchmal fühlt sich dein Leben vielleicht so an! Oder bist du der klassische Gewinnertyp, für den an jeder Ecke ‘nen Zehner auf der Straße liegt, es in der Schule oder beim Studium immer volle Punktzahl gibt und nebenbei gewinnst du noch VIPTickets zum nächsten Auftritt deines Idols?!
Wenn ich mir z. B. im Supermarkt die Leute am Lottoschalter ansehe, dann entsteht bei mir nicht der Eindruck, hier wird regelmäßig zum Gewinnen gespielt. Stattdessen wird Woche für Woche nur Geld eingezahlt. Klar spielt hier jedes Mal die Hoffnung mit, der millionste Spieler zu sein, der das Glückslos zieht oder mit 6 Richtigen den Jackpot abräumt. Mein Eindruck bleibt, am Lottoschalter treffen sich in der Regel nicht die Gewinner der letzten Spielrunden, sondern die Verlierer der Vorwochen immer wieder.
Fürs Gewinnen gibt es keine Flatrate, so stellte die deutsche Nationalmannschaft schon kurz nach dem WM-Sieg 2014 fest. Der Titel bringt im nächsten Spiel keine Extrapunkte, wenn man da keine Tore schießt, verliert man. Und dieses Jahr … auch ein Sieg im letzten Spiel der Vorrunde … bedeutet für die deutschen Spieler erneut nur die frühzeitige Heimreise. Was für mich hier den Vergleich mit Mannschaftssportarten interessant macht, ist die Tatsache, dass individuelle Leistungen für ein Team zwar den Unterschied machen können, aber ein Sieg (oder auch eine Niederlage) letztlich nur als Mannschaft erzielt wird. Auch ein Stürmer der eine 100%ige Trefferquote hätte, kann ohne Passgeber, Abwehr und Torhüter kein Spiel gewinnen. In unseren Jugendgruppen gibt es ebenfalls unterschiedliche „Positionen“ zu besetzen. Und auch wenn die Mannschaft oft deutlich kleiner ausfällt, ist es gut, miteinander unterwegs sein zu können.
In Matthäus 18,20 steht: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.“ Damit ist das Beste hier klar beschrieben, wir alle haben in Jesus einen „Superstar“ in der Mannschaft und mit ihm gemeinsam tatsächlich immer gewonnen. Egal wie erfolgreich unser Kreis nach außen wirkt oder wie klein und unscheinbar wir uns selbst einschätzen, Gott hat die Möglichkeit, durch uns hindurch in unsere Umwelt zu wirken.
Oft ist diese Wirkung nicht unmittelbar zu sehen. Es gab und gibt sicher nicht nur bei mir Zeiten, die den Eindruck erwecken, dass ein Tiefschlag den nächsten jagt. Und genau hier dürfen wir nicht nur hoffen, sondern Glauben und Vertrauen! Jesus bleibt uns treu, mit ihm wird jede scheinbare Niederlage letztlich doch zum Sieg, Matthäus schreibt dazu: „… die Letzten werden die Ersten sein.“ (Kap.19,30). Darum feiern wir jedes Jahr zu Weihnachten, wie Gott Mensch wird und uns einlädt zum Leben „Entschieden für Christus“!