Prüfen heißt untersuchen, nachfragen oder auch erforschen! Euer … ? Unser … ? Mein Evangelium! Ich möchte bei mir anfangen! Nicht weil es nur mein persönliches Evangelium ist, sondern weil ich es für mich annehmen muss, um zu verstehen, dass das Evangelium die einmalige Botschaft von Jesus Christus ist.
Ihr kennt sicher alle den eingängigen Satz des Engels aus dem Krippenspiel zu Weihnachten: „Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Jesus Christus“ (Lk.2,10 ff). Dies ist der Kernsatz des (euren) Evangeliums, die frohe Botschaft vom Retter der Welt. So schrieben es die Evangelisten für nachfolgende Generationen auf. „Allem Volk“ steht da, so gilt es auch noch heute – für euch und für mich!
Jesus lädt uns ein mit ihm zum Licht, zu Gottes Herrlichkeit zu kommen. Jedes Jahr am 31. Oktober feiern wir den Reformationstag, weil es Martin Luther ein Anliegen war „allen Menschen“ den Zugang zu Jesu befreiender und frohmachender Botschaft zu e rmö g l i c h e n . Damals wurde die Bibel auf Latein gelesen und konnte somit von den meisten Menschen gar nicht verstanden werden. Weiterhin wurde Vergebung/ Erlösung – also der Kern der frohen Botschaft – käuflich gemacht. Durch den so genannten Ablasshandel wurde den Menschen vermittelt, nur wer es sich leisten kann, bekommt Zugang zur frohen Botschaft bzw. einen Anteil daran.
Überhaupt die Vorstellung, sich Vergebung und das ewige Leben verdienen zu müssen, bereitete Luther in seiner Zeit als Mönch Kopfzerbrechen. Die freudige Erkenntnis kam ihm glücklicherweise und so konnte er nicht anders als seine Erkenntnisse im Thesenanschlag öffentlich zu machen und gegen die bestehende Haltung der damaligen Kirche aufzutreten! Später hat er dies in seinem Buch „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ als zentrale Gedanken der Reformation aufgeschrieben. Wir sind schon befreit und wir können uns nicht selbst befreien! Aber wir können die Zusage von Jesus für uns annehmen, dass wir nur durch ihn zu Gott kommen. Sein Tod am Kreuz ist die Brücke zum ewigen Leben.
Glaube ich an diese Zusage Jesu? Die Antwort darauf kann sich zunächst nur jeder selbst geben. Es ist mein Verständnis eines klaren uns allen angebotenen Evangeliums. Prüfen heißt für mich deshalb nicht das Evangelium in Frage zu stellen, sondern vielmehr nach dessen Bedeutung und Wirkung in meinem Leben zu suchen.
Beim EC wollen wir junge Menschen einladen und die frohe Botschaft von Jesus weitergeben! Deshalb lasst uns auch immer wieder prüfen, wie wir dieses Evangelium weiter bekannt machen können. Unsere Räume und Angebote sollen die Liebe Gottes zu uns Menschen widerspiegeln – für ein Leben in der Freiheit eines Christenmenschen: „Entschieden für Christus“!
Vorsitzender des ECSA
https://ecsa.de/service/blickpunkt (öffnet in einem neuen Tab) (Die Zugangsdaten für den Download könnt ihr in der Geschäftsstelle erfragen.)
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“
Ein guter Freund von mir promoviert gerade in Physik. Wenn er von seinen Themen erzählt – von Gravitation, schwarzen Löchern und dem Rest des Universums – bin ich ziemlich schnell raus. Ich finde es spannend, keine Frage. Aber verstehen? Schwierig. An einem bestimmten Punkt sitze ich einfach nur noch da und denke mir: „Krass. Was es alles gibt.“ Ob das alles stimmt, kann ich selbst gar nicht beurteilen. Dafür fehlt mir das Know-how. Also bleibt mir nichts anderes, als ihm zu vertrauen. Und darauf zu bauen, dass in der Wissenschaft alles nochmal von anderen geprüft wird, bevor es veröffentlicht wird. Peer-Review heißt das: Menschen, die sich richtig gut auskennen, werfen einen kritischen Blick auf die Arbeit. Fehler, blinde Flecken und unsaubere Argumente werden aufgedeckt – und erst wenn alles solide ist, wird das Ganze wirklich ernst genommen.
Alle Menschen haben das Recht, ihre Meinung zu äußern. Allerdings scheinen manche Zeitgenossen den zweiten Teil des Satzes zu vergessen. Erschwerend kommt hinzu, dass die „allgemein zugänglichen Quellen“ manchmal eben nicht der Wahrheit entsprechen. Und wenn man oder frau dann noch das Recht auf Meinungsfreiheit mit der „Pflicht zur Meinungsäußerung zu jedem Thema“ verwechselt, ist das Chaos da.
Wahrheit und Meinung sind also zwei verschiedene Dinge. Die Wahrheit ist ein objektiver Zustand oder ein eindeutiger Sachverhalt. Eine Meinung dagegen ist eine subjektive Einschätzung oder Überzeugung.
Für mich lautet die Kernfrage: Beruht diese (subjektive) Meinung auf der (objektiven) Wahrheit? Wie lässt sich das herausfinden? Keinesfalls auf die schnelle und bequeme Art. Prüfen ist ein Verb, ein Tu-Wort, das uns auch „Gevatter Google“ nicht abnimmt.
Und was, wenn Wahrheit gegen Meinungen steht? Die Geschichte – besonders die unseres Volkes – zeigt: Nicht immer ist die Wahrheit auf der Seite der Mehrheit.
„Was ist Wahrheit?“
Da stehen sie sich gegenüber: der angeklagte Jesus und sein Richter. Pilatus muss prüfen, ob die aufgebrachten und vor der Tür lauernden Massen, die lautstark das Todesurteil für Jesus fordern die Wahrheit sagen und mit ihrer Anschuldigung Recht haben – oder nicht. Sein Gegenüber spricht von Wahrheit. 4 Kapitel vorher hat er von sich sogar gesagt, dass er die Wahrheit in Person ist (Joh.14,6). Und dann diese Frage, die sich seit 2000 Jahren (und vermutlich auch schon lange vorher) die Welt stellt.
Gott selbst hat für die Wahrheitsfindung mindestens 2, besser 3 Zeugen vorausgesetzt Damals in der Residenz des Römischen Gouverneurs wurde diese Frage unter 4 Augen besprochen. Belastbare Zeugenaussagen gab es keine. Auch wenn Pilatus von der Unwahrheit der Masse überzeugt war, ließ er sich von der Meinung der vom Hohen Rat mobilisierten Truppe beeinflussen und Jesus kreuzigen. Die Wahrheit in Person wurde vom brüllenden Mob beseitigt, weil der Richter sein Rückgrat gegen eine Wirbelsäule eingetauscht hatte. Lasst es uns besser machen als Pilatus – auch wenn’s nicht leicht ist und allen gefallen wird!
In diesem Sinne viel Freude beim Lesen und viel Weisheit und Segen für dein Prüfen der Meinungen und dein Festhalten an Jesus, der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Geschäftsführer des ECSA
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Dich erwartet jeden Tag eine Mega-Birthday-Party mit coolen Games, actiongeladenen Sessions, packenden Workshops und Seminaren und natürlich jede Menge Beachtime!
Dieses Jahr stand die HALTESTELLE unter dem Motto „behind the scenes“. Es war richtig was los, auf der HALTESTELLE 25 in Bergwitz und über 200 Leute haben eine richtig gute Zeit mit wertvollen Inputs, witzigen Episoden, cooler Musik, durchwachsenen aber letztlich voll passendem Wetter in einer faszinierenden Stimmung erlebt. Überzeug dich selbst:
Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt.
Als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII (KJHG)
wird der ECSA vom Land Sachsen-Anhalt gefördert und bedankt sich für
diese Unterstützung.
Ein guter Freund von mir promoviert gerade in Physik. Wenn er von seinen Themen erzählt – von Gravitation, schwarzen Löchern und dem Rest des Universums – bin ich ziemlich schnell raus. Ich finde es spannend, keine Frage. Aber verstehen? Schwierig. An einem bestimmten Punkt sitze ich einfach nur noch da und denke mir: „Krass. Was es alles gibt.“ Ob das alles stimmt, kann ich selbst gar nicht beurteilen. Dafür fehlt mir das Know-how. Also bleibt mir nichts anderes, als ihm zu vertrauen. Und darauf zu bauen, dass in der Wissenschaft alles nochmal von anderen geprüft wird, bevor es veröffentlicht wird. Peer-Review heißt das: Menschen, die sich richtig gut auskennen, werfen einen kritischen Blick auf die Arbeit. Fehler, blinde Flecken und unsaubere Argumente werden aufgedeckt – und erst wenn alles solide ist, wird das Ganze wirklich ernst genommen.
Für mich steckt in diesem Prinzip eine starke Wahrheit: Auf der Suche nach dem, was wirklich zählt, sollten wir nicht allein unterwegs sein. Es passiert schneller, als man denkt, dass man sich in seinen eigenen Ideen verheddert oder die Perspektive verliert. Manchmal braucht es jemanden, der ehrlich nachfragt, einen Gedanken hinterfragt oder hilft, die Dinge wieder gerade zu rücken. Gerade heute, in einer Zeit, in der ständig von „Fake News“ und „Medienkompetenz“ die Rede ist, ist das wichtiger denn je. Es ist leicht, sich im Internet in die verrücktesten Theorien einzugraben – und genug Bestätigung dafür zu finden. Und auch im christlichen Bereich gibt es ein riesiges Angebot: Zeugnisse, Podcasts, Predigten, Worship- Events, Livestreams und, und, und. Für jeden Stil und jede Meinung ist etwas dabei. Das ist einerseits richtig stark – weil es zeigt, wie lebendig und vielseitig Glaube heute ist. Aber es fordert uns auch heraus: Wie gehen wir damit um? Wie behalten wir den Überblick? Und wie unterscheiden wir zwischen dem, was wirklich gut und gesund ist, und dem, was vielleicht gut klingt, aber am Ende leer bleibt? „Prüfet alles, behaltet das Gute“ – Paulus hat es einfach auf den Punkt gebracht. Er ruft uns auf, nicht alles sofort zu glauben, sondern ehrlich hinzuschauen. Zu prüfen. Zu hinterfragen. Und dann bewusst das Gute zu behalten – das, was uns näher zu Gott bringt, was Liebe, Hoffnung und echtes Leben wachsen lässt. Zum Glück sind wir nicht auf uns allein gestellt. Wir haben die Bibel als Grundlage. Wir haben den Heiligen Geist, der uns leitet. Und wir haben einander – Freunde, Mentoren, Gemeinden – die uns helfen, dran zu bleiben und auf Kurs zu bleiben. Lasst uns gemeinsam Gedankenanstöße und Perspektiven finden, die wir auf unseren Weg mitnehmen können. Nicht als fertige Antworten, sondern als Einladung zum Prüfen, Entdecken und Wachsen. Viel Spaß beim Lesen – und bleib offen für das Gute!
2. Vorsitzender des ECSA
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Wir leben in einem freien Land, doch was bedeutet das im Alltag?! – Auch wenn ich zur Zeit der Wiedervereinigung Deutsch-lands noch recht jung war, so kann ich mich an die Zeit davor schon erinnern.
Ich hatte damals eine tolle Jacke „kapitalistischer Marke“, die ich von einem Großcousin aus dem Rheinland bekommen hatte (so was gab es im Westpaket, wenn man dort Verwandtschaft hatte, zusammen mit dem Nuss-Nougat-Aufstrich und anderen Köstlichkeiten, die es bei uns nicht gab)! Auf dem Klassenfoto zur Einschulung sollte ich sie ausziehen und weil ich keine hinten stehen. Politisch gesehen, gab es in der DDR zwar auch Wahlen, aber tatsächlich nur eine Möglichkeit zum Ankreuzen – nicht wirklich eine Wahl …
Heute leben wir in einer Demokratie, wo ich die Freiheit habe, zwischen unterschiedlichen politischen Positionen zu wählen, was nicht heißt, dass alle Positionen gleich demokratisch sind. Zum Verständnis: es kann eine Position mehrheitlicher Wunsch sein, aber wenn dadurch politische Ziele verfolgt werden, die Minderheiten benachteiligen und bestrafen, Menschenrechte verletzt oder eingeschränkt werden, dann wird das demokratische Prinzip missbraucht!
Um solchen Bestrebungen vorzubeugen, gilt in der Demokratie auch das Prinzip der Rechtsprechung und die Trennung von Gewaltenteilung, also eine unabhängige Gesetzgebung und Gesetzesausübung. Diese Prinzipien waren es, die in der Zeit des Nationalsozialismus gezielt außer Kraft gesetzt wurden und somit letztlich Millionen Menschen die Freiheit und das Leben gekostet haben. Doch warum erzähle ich euch davon?
Wir haben nun in Kürze wieder ganz konkret die Möglichkeit zu wählen, die unter schiedlichen Parteien und Politiker treten dazu an. Als Gesellschaft haben wir es in der Hand, mit unserer Wahl zu bewahren oder aufzugeben, denn die Freiheit in unserem Land ist ein sehr hohes und wert volles Gut.
Es ist nicht selbstverständlich, meine Meinung frei äußern zu können, meinen Glauben zu leben und ohne Einschränkungen Reisen zu können.
Jesus hat Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten und Nationen zusammengebracht, Frauen und Männer gleichermaßen. Und obwohl es damals keineswegs selbstverständlich war, hat er sich jedem dieser Menschen persönlich zugewandt. Von dieser Liebe zu alle Menschen können wir im neuen Testament der Bibel immer wieder lesen!
Doch woher kommt diese Liebe? „Also hat Gott die Welt geliebt…“ steht in Johannes 3 Vers 16! Die Liebe Gottes zu uns Menschen hat Jesus in unsere Welt gebracht, auch als Vorbild! Nicht, damit wir uns täglich schlecht fühlen, weil wir es ihm nicht gleich tun können. Sondern als Ausrichtung für unser Handeln, danach zu streben, die Liebe, die wir selbst von Gott empfangen haben, weiterzugeben!
Beim EC wollen wir junge Menschen einladen und nicht ausgrenzen, annehmen und nicht ablehnen, ermutigen und nicht klein machen! Unsere Räume und Angebote sollen diese Liebe Gottes zu uns Menschen widerspiegeln, für ein Leben in Freiheit: „Entschieden für Christus“!
Vorsitzender des ECSA
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