EC-Jugendbildungsreferent /-in

Stellenumfang: 100% unbefristet

Einsatzort: Landesweit

EC-Jugendbildungsreferent:in

Christian Fiedelak | EC Sachsen-Anhalt e.V. EC-Jugendbildungsreferent /-in

Blickpunkt Dezember 2024 / Januar 2025

Thema: In Liebe aufhören

In Liebe… beenden

In dem Film „Der Schlussmacher“ verdient der Hauptdarsteller sein Geld damit, stellvertretend für andere Beziehungen zu beenden. Sicher gibt es bei jeder und jedem von euch Situationen, wo etwas zu Ende geht oder beendet werden muss?!

Könnt ihr euch noch daran erinnern, als ihr in die Schule gekommen seid? Fakt ist: ohne den Abschluss des Kindergartens keine Einschulung und keine Zuckertüte! Die Grundschule und die ersten Lehrerinnen und Lehrer musste ich ebenfalls hinter mir lassen, um irgendwann die Schullaufbahn zu beenden. Also gehören Abschlüsse bzw. das erfolgreiche Beenden zum Leben dazu.

Natürlich hatten wahrscheinlich die wenigsten Schule wirklich lieb, aber vielleicht gab es ja doch Zeiten, Themen oder Fächer, die ihr gerne gemacht habt. Also zumindest ging es mir so. Wenn mich etwas interessiert hat, wollte ich auch gerne (überspitzt gesagt „in Liebe“) daran weiter lernen. Schule ist nur ein Teilaspekt des Erwachsenwerdens! Und doch bin ich überzeugt davon, dass gerade im liebevollen Beenden solcher Wachstumsprozesse der Erfolg liegt. Seinen Frieden mit Dingen zu finden, sagt man auch! In der Psychologie wird Aktuelles oder Vergangenes aufgearbeitet, um einen Abschluss zu finden. Dabei ist es eine Möglichkeit, sich Themen in Liebe zuzuwenden.

Denn Beenden bedeutet neu anzufangen … In Beziehungen erleben wir, dass anfängliche Verliebtheit irgendwann von ganz alleine aufhört und im Idealfall dauerhafter Liebe weicht – oder eben der Erkenntnis, irgendwie doch nicht zusammenzupassen. Schaffen es dann beide Seiten in Achtung und Wertschätzung füreinander, in Liebe, die Beziehung zu beenden, ist dies für beide Seiten von Vorteil (Win – Win)!

Wenn ich an unsere adventlichen Ausflüge ins Erzgebirge denke, sehe ich dort in den Holzwerkstätten die aufwendigen und filigranen Werkstücke. Ohne ein „in Liebe beenden“ würde keine Figur zur Geltung kommen, sondern in einer Kiste voller Holzrohlinge untergehen. Andere Bauarbeiten, Texte oder leckere Rezepte würden ohne ein „in Liebe beenden“ niemanden erfreuen (mancher Teig schmeckt vielleicht auch roh, aber ist trotzdem nix im Vergleich zum frischgebackenen Plätzchen)!

Auch die Bibel erzählt uns von Situationen mit liebevollem Beenden! Die Apostel Petrus und Paulus teilten sich aufgrund unterschiedlicher theologischer Ansichten die Ausrichtung ihrer Arbeit auf. Auf seinen Missionsreisen zog Paulus nicht einfach nur immer wieder von Ort zu Ort, sondern er musste seine Arbeit an diesen Orten beenden und übergeben, damit es zur eigenständigen Arbeit der Verantwortlichen in den Gemeinden führte. Auch die Reisebegleiter von Paulus wechselten. Statt in Auseinandersetzungen zu geraten, wählten sie ein „in Liebe beenden“!

Beim EC wollen wir jungen Menschen diese Wege des Umgangs miteinander zeigen und vermitteln. Wir wollen bereit sein, Dinge in Liebe zu beenden, um Neugründung und Neubelebung Raum zu schaffen. Unterschiedliche Standpunkte sollen so nebeneinander Platz haben – für ein vielfältiges Leben „Entschieden für Christus“!

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(Die Zugangsdaten für den Download könnt ihr in der Geschäftsstelle erfragen.)

Blickpunkt Oktober/November 2024

Thema: Liebe unterordnen

Das Verb „ordnen“ …

… und seine Präfixe: anordnen, zuordnen, verordnen, unterordnen, überordnen, einordnen, umordnen.

Neulich hab ich eine Veranstaltung besucht, gegen die unsere Veranstaltungen ziemlich winzig wirken. Keine Ahnung, wie viele Leute da in der Halle waren. Doch ich weiß, dass es ohne die vielen Ordner nicht funktioniert hätte und das Chaos perfekt gewesen wäre.

Eine Ahnung davon bekomme ich auch in meinem Büro, wo ich ohne verschiedene Ordner nichts mehr finden würde.

Und ich merke beim Zusammenstellen der einzelnen Artikel für diesen BLICKPUNKT, dass es ohne Ordnung einfach nicht geht. Wie sollte David, der in bewährter Weise auch wieder diesen BLICKPUNKT hübsch machen wird, sich zurEChtfinden?

Wie solltet ihr die tolle Andacht von Celine auf Seite 3 finden? Oder die lesenswerten Berichte über die LEGO-Freizeit und den ECKinderfokus sowie den FOKUS Jugend? Wenn wir hier keine Ordnung halten würden, wäre auch Gunnars interessanter Artikel zum Thema schwer zu finden – ganz zu schweigen von den Einblicken in die Herzwerk-Kirche in Wittenberg. Und Aarons interessanter Rückblick auf seinen Freiwilligendienst in der EASTSIDE. Wäre von anderen Artikeln kaum zu unterscheiden. Und richtig chaotisch wäre es auf Seite 11, wenn niemand mehr wissen würde, wer denn wann Geburtstag hat.

Fazit: Ordnung muss sein. Da sind wir uns sicher einig (und ich als Gewissenhafter Charakter im DISG-System1 liebe Ordnung). Nun besitzt das Verb „ordnen“ dort oben an der vierten Stelle jedoch einen Vorsatz, den der Eine oder die Andere unter uns vielleicht nicht ganz so toll findet: UNTERordnen. Scheinbar geht es auch anderen Leuten so, sodass ein T-Shirt-Produzent dieses Motiv im Angebot hat: Wir wollen euch dazu ermutigen, euch unterzuordnen. Und zwar nicht nur aus Einsicht in die Notwendigkeit oder aus Mangel an Alternativen. Nein, sogar freiwillig und aus Liebe und in Liebe.

Okay, das ist leichter geschrieben als praktiziert – wenngleich ich da als „Blinder von der Farbe“ schreibe (auch wenn ich verheiratet und auch Angestellter bin). Denn ehrlich und unter uns: ich ordne mich nicht so gerne unter, weil das Verzicht auf Einfluss und Verlust von (Achtung Wortspiel!) Bedeutung bedeutet. Unterordnen setzt Mut voraus. Demut. Und das ist nach Kolosser 3,12 eine Eigenschaft, die wir wie ein T-Shirt anziehen dürfen (freilich nicht mit diesem Aufdruck). Und was man da gut darüber anziehen kann, lest bitte in Kolosser 3 Vers 14.

In welcher Ordnung oder Reihenfolge ihr die folgenden Seiten auch lest: Ich wünsche euch viel Freude dabei und viel Mut zum und viel Liebe beim Unterordnen 

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Das neue Freizeitheft 2025

Das neue Freizeitheft 2025 ist verfügbar. Schaut doch einfach mal rein.

Blickpunkt August/September 2024

Thema: Alles in Liebe

Mal angenommen …

Meine Bürotür steht im Sommer meistens offen. Dadurch bekomme ich die hektischen Klingelversuche bei den Mietern mit. Nicht lange, da klingelt es auch bei mir. „Wer ist da?“, frage ich in die Sprechanlage. „DHL. Nehmen Sie ein Paket für Familie XX an?“, lautet die Antwort. Natürlich stimme ich zu und nehme die Sendung an. Diese Annahme ist ganz einfach, selbst wenn das 5 Tage in der Woche passiert.

Ungleich schwerer ist manche Annahme beim Volleyball (je nachdem, wer der „Absender“ des Balles ist). Der Erstkontakt bei einem gegnerischen Angriff kann manchmal weh tun oder auch richtig schief gehen und direkt zu einem Fehler führen. Bei manchen Spielen bei unseren Volleyball-Turnieren (zum nächsten Turnier laden wir euch auf Seite 10 herzlich nach Wittenberg ein) bin ich froh, am Spielfeldrand stehen zu können und nicht im Annahmefeld, weil ich weiß, dass ich den einen oder anderen Aufschlag oder Schmetterball nie würde annehmen können.

Schwierig ist es für mich auch manchmal, mich selbst anzunehmen. Wenn ich es mal wieder nicht hinbekommen habe und nicht der Mensch war, der ich gerne sein möchte. Kann ich mich noch selbst annehmen – und das auch noch in Liebe und nicht mit Verachtung?

Doch es geht noch schwieriger. Andere Leute in Liebe annehmen. In den meisten Fällen ist das kein Problem – erst recht nicht im EC. Gott sei Dank! Und so könnt ihr in dieser BLICKPUNKT-Ausgabe gespannt nachlesen, wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Annahme junger Menschen bei den unterschiedlichen Veranstaltungen der letzten Wochen hinbekommen haben: Bei der diesjährigen Reiterfreizeit zum Beispiel (mehr dazu auf Seite 4). Oder beim EC-Camp des EC-Aschersleben. Auch bei der Jugendbegegnung in Norwegen und dem USB-Camp hat das bestens funktioniert (und selbstverständlich auch bei den Freizeiten und Camps, über die wir hier nicht berichten können, weil uns einfach der Platz dazu fehlt). Dass es jedoch auch anders laufen kann, deutet Emmanuel in seinem Artikel auf den Innenseiten an. Dabei gibt er uns einen wichtigen Hinweis darauf, wie Jesus sich das mit dem „In Liebe annehmen“ gedacht hat und wie es funktionieren kann.

Mal angenommen, du liest die kommenden 10 Seiten aufmerksam durch und freust dich mit uns über das, was Gott uns da geschenkt hat. Was würde das bei dir bewirken? Stimmst du freudig mit ein in den Dank an unseren großen und guten Vater im Himmel? Lässt du dich dazu einladen und herausfordern, dich selbst und deine Nächsten in Liebe anzunehmen – obwohl du und sie so sind, wie sie sind?

Mal angenommen, Manfred Siebald hat Recht, wenn er dichtet: „Nimmst du mich noch einmal an? Herr, ich halte mich daran; ich darf kommen und du stößt mich nicht hinaus. Meine Flucht ist nun vorbei; ich gehör dir wieder neu. Es ist gut, bei dir zu sein, bei dir zu Haus.“? Was für Konsequenzen hätte das für deinen Alltag mit Jesus, mit dir und mit den Menschen um dich herum?

In diesem Sinne viel Freude beim Lesen und viel Segen für dein Annehmen 

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Tagestraining Worship Complete

Du bist Teil eines Lobpreis-Teams? Du singst gerne? Und du denkst möglicherweise, dass es eventuell noch etwas besser gehen könnte? Dann haben wir vielleicht das perfekte Angebot für dich.

Hanna Schubert, Jugendpastorin bei der EASTSIDE. in Magdeburg, arbeitet auch als Vocalcoach unter dem Dach von „Worship Vocals“. Sie und ihr Team organisieren den Worship-Trainingstag am 26. Oktober.

Lest am besten selbst, was Hanna vorhat …


Liebe ECler,
neben meinem Job als Jugendpastorin bei der EASTSIDE. (EC Magdeburg) arbeite ich auch als Vocalcoach (https://hannaschubert.com) unter dem Dach von „Worship Vocals“ (https://www.worshipvocals.de).

Ich will euch mit großer Vorfreude einen Termin weiterleiten für einen Worship Trainingstag, den ich im Herbst mit meinen Kolleginnen von Worship Vocals in Magdeburg organisieren werde.

Leistungen: Vollprogramm, Mittagessen, inkl. Workbook Preis: ohne Masterclass: 130 €; mit Masterclass: 150 € Wer? Singende und Gesangsbegeisterte, Verkündende und Worshippende Infos: https://worshipvocals.com Anmeldung: mail@worshipvocals.de
#EASTSIDE.

Der Trainingstag ist für alle Generationen und Lobpreisteams, aber auch einfach für Menschen in eurem EC, die Freude am Singen haben. Neben dem Erlernen von technischen Gesangsskills wird es an diesem Tag auch eine Einheit zu Bühnenpräsenz geben. Alle weiteren Infos findet ihr im Flyer weiter unten.

Meldet euch gerne bei Fragen.

Liebe Grüße,
Hanna Schubert

Rückblick USB Camp 2025

Next Level! So war der Titel des diesjährigen USB Camp.


Dieses Vorhaben wurde mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt.

Als anerkannter freier Träger der Jugendhilfe nach § 75 SGB VIII (KJHG) wird der ECSA vom Land Sachsen-Anhalt gefördert und bedankt sich für diese Unterstützung.

Landeslogo Sachsen-Anhalt (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration) - #moderndenken

Eastside. Jugendgemeinde 🤝🏻 dein BFD

Bist du gerade mit der Schule fertig und willst dich nicht gleich in Studium oder Ausbildung stürzen? Dann komm‘ doch nach Magdeburg zu Eastside und mach‘ bei uns dein BFD.

Wir sind vor allem im Osten Magdeburgs präsent und wollen hier in Kontakt mit jungen Menschen kommen. Wir teilen unser Leben, erzählen von Jesus, Jugendliche werden gefördert und gemeinsam staunen wir, wie Gott in der Stadt und den Menschen wirkt.

(mehr …)

USB – Camp 2024

Sommer, Sonne, Sonnenschein, komm und feiere mit uns das Leben, den Sommer, die Ferien und den, der uns all das ermöglicht. Habe Spaß und Zeit mit deinen Freunden am Strand oder lerne neue coole Freunde kennen beim Geländespiel.

Blickpunkt Juni/Juli 2024

Thema: Alles in Liebe

In Liebe … streiten

Moment mal, Streiten und Liebe?! Wie passt das denn zusammen? Entweder haben wir uns lieb, oder wir streiten, aber wenn man sich liebt, ist man dann immer einer Meinung?!

Ich habe letztens gehört, Verliebte geben einander immer Recht, aber mit der Zeit verliert sich dieser „Bonus“. Derjenige sagte mir: „Wir sind jetzt schon so lange zusammen, dass ich meiner Frau nicht mehr automatisch alles recht mache!“ Vielleicht ist euch klar, dass es weniger darum geht, ob mein Bekannter sich weniger Mühe gab oder gibt. Es ist einfach so, dass man einander anfangs durch die oft  beschriebene rosarote Brille sieht und über alles/vieles Einigkeit herrscht.

Die Kunst in einer Beziehung besteht darin, die Unterschiedlichkeit, die zwei Personen mitbringen in einer gemeinsamen Einheit abzubilden. Und deshalb ist es völlig normal, wenn man in einer Beziehung streitet und es dient der Einigung Unterschiede zuzulassen, Verständnis für andere Sichtweisen zu gewinnen und das Gegenüber trotzdem oder eben gerade deshalb lieb zu haben. Oft ist es in Partnerschaften gerade die Unterschiedlichkeit der geliebten Person, dass was die/den Anderen mal so attraktiv für uns gemacht hat. Wichtig ist es diese Grundlage, die Liebe zueinander in der Partnerschaft nicht zu verlieren. Dann können wir uns so oft wie nötig streiten und dabei miteinander weiter kommen, ohne uns voneinander zu entfernen. Denn einander zu lieben heißt nicht, immer einer Meinung zu sein.

Auch für Freundschaften gilt, „Streiten, aber richtig!“. Man wird nicht immer einer Meinung sein, auch wenn Freunde sich zwecks ähnlicher Interessen treffen, wird eine Einigkeit nie hundertprozentig bestehen. Wenn ich zum Gegenüber eine Beziehung habe, weil mir Freund oder Freundin wichtig sind. So kämpfe und ringe ich in Konflikten oder Uneinigkeit, weil ich mein Gegenüber nicht verlieren möchte. Sachlich streiten heißt auch, sich hinterher wieder vertragen zu können.

In der Bibel lesen wir bei den Aposteln auch von Uneinigkeit in bestimmten Glaubensfragen. Teilweise hatten diese auch zur Folge, dass man sich in Wertschätzung trennt und sich auf unterschiedliche Wege begibt, um dann am gemeinsamen Ziel wieder zusammenzutreffen. Paulus und Petrus haben sich beispielsweise in den „Arbeitsschwerpunkten“ aufgeteilt, um den judenchristlichen und heidenchristlichen Gemeinden eine Einheit anzubieten, ohne Jesus Christus aus dem Blick zu verlieren.

Als EC wollen wir jungen Menschen auch diese Wege des Umgangs miteinander zeigen und vermitteln. Wir gehen wertschätzend und liebevoll miteinander um, aber können trotzdem unterschiedliche Meinungen stehenlassen und darüber streiten. So gestalten wir unsere Kreise offen und einladend, zu einem Leben „Entschieden für Christus“!

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